Jugendsommerlager 2018

|   Bericht

Vom 1. Juli bis zum 7. Juli fand das Jugendsommerlager 2018 des SV Motor Mickten-Dresden e. V. in Wittenberge statt. Am Sonntag starteten 62 Kinder und 11 Betreuer gegen 9:15 Uhr in zwei Reisebussen zur Anlage am Friedensteich im Nordwesten Brandenburgs.

Nachdem sich die Reisenden nach der Ankunft beim Mittagessen gestärkt hatten, startete das Sommerlager mit der Einteilung und dem Beziehen der Blockhütten und einigen Kennenlernspielen.

Am nächsten Morgen wurden die Teilnehmer wie auch an den darauffolgenden Tagen früh aus den Betten geholt – um sieben Uhr startete der Frühsport. Zunächst führten die Kinder Mobilisierungsübungen zur Erwärmung durch, bevor unten am Strand Spiele wie Steh-Geh oder Paarhasche gespielt und anschließend eine (oder freiwillig zwei) Runden um den Friedensteich gejoggt wurden. Nach dem Cooldown gab es dann um acht Frühstück.

Danach ging es den ganzen Vormittag über in die Sportgruppen, in die sich die Teilnehmer am Abend vorher eingetragen hatten – einige Kinder konnten in den Top Fit Aktivpark Wittenberge gehen, wo Kegeln, Einradfahren und Tischtennis/Tennis angeboten wurde. Der Rest spielte am Strand Beachfußball oder Beachvolleyball, an den letzten beiden Tagen gab es zudem die Möglichkeit, geocachen zu gehen.

Die Nachmittage wurden immer unterschiedlich gestaltet. Eines der Highlights des Lagers fand zum Beispiel am Dienstagnachmittag statt – es wurde „Schlag den Betreuer“ gespielt. Dabei konnte sich jede der sieben Blockhütten gemeinsam eine Challenge ausdenken, in der sie sich mit ausgewählten Betreuern messen wollen. Des Weiteren konnten sich die Kinder eine Bestrafung für den Verlierer der Challenge ausdenken – in dem Wissen, dass sie diese Strafe im Falle einer Niederlage selbst ausführen müssen. In folgenden Disziplinen forderten die Kinder dann die Betreuer heraus (Sieger): Bodengang mit anschließendem Spagat (Kinder), Wettschwimmen (Betreuer), Räder schlagen (Kinder), Staffel (Betreuer), Chips-Wettessen (Kinder), Fußball (Betreuer). Da in der letzten Challenge, einer Nicht-Lachen-Challenge, kein Sieger gefunden werden konnte und es somit weiterhin 3:3 stand, mussten sich die Betreuer für den nächsten Tag ein Entscheidungsspiel gegen die Kinder ausdenken. Die Wahl fiel auf Flunkyball mit Zitronenwasser, welches die Betreuer knapp für sich entscheiden und somit in diesem Jahr den Gesamtsieg mit 4:3 gegen die Teilnehmer erringen konnten.

Von Mittwoch bis Freitag konnten jeweils bis zu 25 Kinder im Kletterturm „Alte Ölmühle“ in Wittenberge über drei Stunden einen spannenden Kletterparcours absolvieren. Im Kletterturm selbst gab es zwei Ebenen, auf denen geklettert werde konnte. Von der zweiten, höheren Ebene aus konnte man zudem über eine 36 Meter lange Seilrutsche acht Meter über dem Boden an die gegenüberliegende Hauswand schweben, dort außen an der Wand entlang klettern um dann 13 Meter über dem Boden über die 45 Meter lange zweite Seilrutsche zurückzurutschen.

Gebadet wurde natürlich auch sehr viel – gerade bei den hochsommerlichen Temperaturen und verbunden mit der Tatsache, dass der Strand nur wenige Meter von den Blockhütten entfernt gelegen ist.

Auch die Abende wurden sehr abwechslungsreich gestaltet. So gab es neben einem Filmabend ein Lagerfeuer mit der Möglichkeit, Stockbrot zu machen, eine „Disco“ am Strand und auch die in dieser Woche stattfindenden WM-Achtel- und Viertelfinalspiele konnten teilweise im Speiseraum angesehen werden. Zu guter Letzt gab es am späten Freitagabend eine Nachwanderung, bei der sich die einzelnen Hütten gestaffelt auf die Suche nach einem versteckten Schatz machen konnten.

Von dem Sport, der heißen Luft und der vorangegangenen Nachtwanderung erschöpft ging es am Samstagmorgen mit den beiden Reisebussen wieder zurück nach Dresden, wo die Eltern ihre Kinder gegen 14 Uhr in Empfang nehmen konnten.

Bericht: Jonathan Groth
Foto: Andreas Schreiber